Trockenes Holz zum Kochen und Heizen

Wenn wir heute Brennholz benötigen, dann gehen wir in einen Baumarkt oder schauen wer welches verkauft. Damals war das etwas anders. Jederman sammelte Holz für den Ofen. Die Stämme wurden gespalten und auf Länge gebracht, Äste und Zweige gebündelt. Damit das Material aber auch trocken war, wurde es in einer Holzmiete gelagert. Wie man eine solche Miete baut, erkläre ich nun.

Zuerst schaffen wir eine feste Unterfläche. Ob rund oder eckig spielt dabei nicht wirklich eine Rolle, wohl aber die Größe. Sie sollte im Durchmesser bei 3 Metern liegen. Wird die Miete zu dick, kann das Holz nicht vollständig trocknen. Der Boden wird aus Steinen auf einer Sandschicht gesetzt und sollte möglichst eben sein.
Um der Miete mehr Stabilität zu geben, fertigen wir ein Holzkreuz an das etwas größer als die Miete selbst ist. Dies kommt auf den Boden und wird die Stützpfeiler fürs Dach halten. Setzt nun die Pfeiler auf. Sie sollten das Dach auf etwa 2 Meter Höhe bringen. Befestigt wurde früher mit Holz- oder Metallstiften, heute nehmen wir Winkel, das ist stabiler. Das Dach selbst sollte gut 1 Meter mehr im durchmesser haben. Ihr könnt es aus Holz fertigen oder eine feste Plane auf ein Gerüst spannen. Nachdem ihr sicher seid, das das ganze Gestell sicher steht, fangen wir mit dem Befüllen an.
Nur der äussere Rand wird sorgfältig gestapelt. In der Mitte wird das Holz locker eingeworfen, das sorgt wiederum für eine bessere Lüftung. Achtet darauf die Holzscheite nicht zu dick zu lassen.

Bei einer runden Miete fangt mit den längsten Scheiten an, legt sie wie einen Stern und werdet immer kleiner bis eine Lage fertig ist. Dann nehmt wieder lange Stücke und beginnt von vorn. Wenn ihr eine Höhe von 50 cm erreicht habt, füllt die Mitte aus (locker reinwerfen).
Bei einer eckigen Miete legt zuerst die Ecken versetzt und beendet dann die Reihen. Ändert die Richtung bei jeder Lage. Hier ebenfalls das Ausfüllen der Mitte nicht vergessen.

Ihr seht, es geht ganz einfach und eure Kinder dürfen wieder Stöcke anschleppen, nach dem Spielen einfach mit in die Miete.

Der beste Standort für die Miete ist übrigens an der Südseite des Hauses, da ist sie vor der Witterung geschützt.

Comments (1)

Wie die Tiere die Daugava gruben

Es war einmal, es ist schon lange her, da taten eine Zeit sich alle Tiere zusammen, um einen Fluß zu graben, nämlich die Daugava. Nur die Goldamsel wollte nicht mitmachen.
„Mir“, sagte sie, „reicht völlig das Wasser, das vom Himmel fällt. Ich komme ohne das Wasser aus, das über die Erde fließt.“
Das kränkte die anderen Tiere, und sie beschlossen, die Goldamsel dafür zu bestrafen, indem sie ihr keinen Tropfen Flußwasser gaben. Mochte sie mit dem Regen vorliebnehmen. Aus diesem Grund ruft die Goldamsel noch heute bei heißem Wetter, wenn sie dürstet:
„Gibt´s bald Regen? Gibt´s bald Regen?“
Die Tiere aber machten sich ans Werk. Der Hase lief emsig voraus und zeigte, wo das Flußbett angelegt werden sollte. Aber man weiß ja, wie Meister Lamgohr läuft: im Zickzack, im Bogen. Darum schlängelt sich die Daugava in ihrem Lauf und zeigt viele Windungen und Kehren.
Dem Hasen auf dem Fuße folgte der Maulwurf. Er wühlte die erste Furche. Zum Lohn wurde ihm, so sagt man, sein schönes schwarzes Samtmäntelchen geschenkt.

Comments

Stuttgart 21 – Oder Hartz IV nur so das arm auch arm bleibt

Zwei Themen beschäftigen im Moment wohl jeden der nicht zum reichen Bevölkerungsteil zählt.
Wir müssen sparen wo es geht, also kann Hartz IV nur minimal angehoben werden. Elterngeld, also finanzielle Entlastung in der anfänglichen Härtezeit, bekommen nur jene die sich auch so ein Kind leisten können. Warum auch nicht? Was arm ist MUSS eben arm bleiben. Nicht das noch jemand aufmuckt. Sozialsätze hin oder her, die Gesätze gelten eben nur fürs (gegens) Volk.
Wie sonst erklärt man sich den Bau von Bahntrassen die Ewigkeiten brach liegen und dazu mehr kosten als geplant? Oder von Trassen auf denen laut Planung 1 Zug / Stunde fahren soll (bei solchen Nutzungsaufkommen werden andere bestehende Linien gecancelt) ?
Und jetzt Stuttgart 21. DANKE das der Wille des Volkes euch egal ist. DANKE das Regierung und Firmen wie die DB über dem Gesetz stehen. DANKE dür die Trennung zwischen Privat und Geschäftlich beim Denkmalschutz. DANKE DANKE und nochmal DANKE das ihr immer wieder neues Öl ins Feuer gebt.

Kommentare ausdrücklich erwünscht !

Comments (3)

Gesichtsmaske „Endlich Wochenende“

Zutaten für 2-3 Anwendungen:

200 ml Wasser
1 Teebeutel Kamillentee
1/2 Teebeutel schwarzer Tee
1/2 Teelöffel Thymian
1 1/2 Teelöffel Honig
Haferflocken zum andicken

Zubereitung:

Das Wasser aufkochen und in eine Schüssel geben. Tee, Kräuter und den Honig hinzugeben und gut verrühren bis der Honig aufgelöst wurde.
Den Tee – Honig – Mix gut 1 Minute ziehen lassen und dann mit den Haferflocken unter Rühren langsam auffüllen bis sich eine breiige Masse ergibt. Den Brei unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

Anwendung:

Gesicht und Dekollete waschen (ggf. mit Gesichtswasser nachgehen ), von Make – Up Resten befreien und gut abspülen. Den Brei gleichmässig auf die gut getrocknete Haut auftragen. Zurücklehnen und entspannen. Nach 10-15 Minuten abreiben und Reste mit viel Wasser abspülen, nur Trockentupfen.

Tipps:

– Schmelzflocken geben der Masse eine angenehmere Konsistenz und jucken nicht.
– Bitte vorher an unauffälliger Stelle testen um Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Comments

Fussball – Ein Spiel aus alter Zeit

Fussball wurde bereits vor mehr als 3.000 Jahren im heutigen China gespielt. Damals bestand der Ball aus Tierhäuten die mit Federn oder Haaren gefüllt waren. Das Tor war ein Pfosten von 10 Metern Höhe. Man geht davon aus, das es damals militärischen Zwecken diente. Das Spiel nannte sich Tsu chu. Tor und Ball verkörperten dabei die Symbole für Harmonie, Yin und Yang.

Die Griechen und Römer spielten Episkyres bzw. Harpastum, das waren ihre Namen für das was wir heute Fussball nennen. Die spielten jedoch mehr mit den Händen.

Im Mittelalter spielte man auf den Strassen mit selbstgebauten Bällen aus Lederweinbeuteln, welche mit Kork oder ähnlichem gefüllt wurden. Es gab nur ein Tor.
König Edward III. wollte das Spiel im Jahr 1365 verbieten, da sich seine Armeen lieber mit dem Ball beschäftigten, als Bogenschießen oder Kämpfen zu trainieren.

Fußball – WM in Daten:

Die Meister

1930 – Uruguay siegte gegen Argentinien auf heimischem Boden

1934 – Heimsieg für Italien gegen die Tschechoslowakei

1938 – Italien gewann in Frankreich mit 4:2 gegen Ungarn

1950 – Die USA fegten in Brasilien die Engländer vom Platz

1954 – 3:2 war das Ergebnis das die Deutschen in der Schweiz gegen Ungarn einheimsen konnten

1958 – Den Schweden war kein Heimsieg gegönnt. 5:2 gewannen die Brasilianer das Finale.

1962 – Brasilien gewann in Chile verdient mit 3:1 gegen die Tschechoslowakei

1966 – In England

1970 – In Mexiko sorgte Alberto für den 4:1 Sieg den Brasilien gegen Italien holte

1974 – Ein legendärer Heimsieg für Deutschland gegen Holland

1978 – Argentinien erkämpfte sich einen 3:1 Sieg gegen Holland.

1982 – In Spanien siegte Italien mit 3:1 über Deutschland

1986 – Deutschland unterlag in Mexiko den Argentiniern

1990 – Ein weiterer Sieg für Deutschland. 1:0 war der Endstand gegen Argentinien in Italien

1994 – nach über 120 Spielminuten entschied in den USA Brasilien das Spiel mit 3:2 gegen Italien

1998 – In Frankreich war der Endstand 3:0 für Frankreich gegen Brasilien

2002 – Bei den Gastgebern Korea und Japan gewannen die Brasilianer wieder gegen die Deutschen

2006 – In deutschlands Hauptstadt entschied Italien das Finale gegen Frankreich für sich

2010 – Südafrika – Möge die beste Mannschaft siegen.

Comments

Reifentreiben

Kann auch allein gespielt werden.

Man benötigt einen Holzreifen und einen stabilen Stock.
Den Reifen rollt man nun mit der Hand vor und treibt ihn dann mit dem Stock weiter. Ziel ist es, das er möglichst lange weiter rollt.

Tipps:
-Mit Stöckchen einen Parcours abstecken und den Reifen im Slalom herum treiben.

Viel Spass beim Nachspielen.

Comments

Tafl – Das Spiel der Wikinger (ab 12 Jahre )

Ein skandinavisches Strategiespiel für 2 Spieler

Spielanleitung:

Tafl ist ein unbalanciertes Spiel, das heißt, das Angreifer und Verteidiger mit unterschiedlichen Schwierigkeiten umgehen müssen. Daher sollten stets mindestens zwei Partien mit wechselnder Rollenverteilung gespielt werden.

Das Spielziel ist dem Schach sehr ähnlich: Der König ist gefangen zu nehmen, jedoch hat – anders als beim Schach – nicht jeder Spieler einen König, sondern nur der Verteidiger. Dieser muss versuchen, aus der belagerten Stadt seinen König an die Landesgrenzen in Sicherheit zu bringen. Die Landesgrenzen sind durch die vier Eckfelder des viereckigen, aber nicht notwendigerweise quadratischen Spielfeldes gegeben. Erreicht der König eines dieser Felder, so hat der Verteidiger gewonnen, wird der König auf seinem Weg dahin von angreifenden Truppen so bedroht, dass er nicht mehr ziehen kann, so hat der Angreifer gewonnen, der König ist dann quasi mattgesetzt.

Bewegung der Figuren: Der Angreifer beginnt das Spiel. Folgende Regeln liegen allem zugrunde:

* In jedem Zug MUSS eine Figur bewegt werden! Es herrscht also Zugzwang!
* Die Figuren KÖNNEN so weit gezogen werden wie möglich!
* Ein Zug MUSS immer auf einem freien Feld enden.
* Das Überspringen eigener oder fremder Figuren ist nicht möglich!
* Die Bewegung MUSS auf einer horizontalen oder einer vertikalen Linie erfolgen (so wie der Turm beim Schach)

Schlagen von Figuren: Anders als beim Schach wird nicht direkt geschlagen, sondern erst gefangengenommen. Dieses geschieht dann, wenn eine Figur von zwei gegnerischen Spielsteinen so eingeschlossen wird, das dabei die drei Figuren in einer horizontalen oder vertikalen Linie direkt nebeneinander stehen. Auf diagonalen Linien findet keine Gefangennahme statt! Auch ist es wichtig, daß die „Zange“ durch den Zug entsteht. Zieht eine Figur zwischen zwei Gegner, so findet keine Gefangennahme statt. Allerdings besteht kein Schlagzwang. Wird die Figur gefangengenommen, so wird sie vom Brett entfernt. Dieses Prozedere gilt für fast alle Figuren auf dem Feld. Einzige Ausnahme – wen wird’s wundern: der König. Der Feldherr muß in alle Richtungen am ziehen gehindert werden. Für seine Verhaftung sind demnach vier Spielsteine des Angreifers in der Mitte des Feldes bzw. drei am Spielfeldrand nötig.

Besondere Felder:

* Das Thronfeld darf nur vom König betreten, von allen anderen Figuren jedoch überflogen werden.
* Die Eckfelder muß der König betreten um zu gewinnen, der Angreifer darf sie NICHT besetzen.
* Figuren neben den Eckfeldern können geschlagen werden, da das Eckfeld als gegnerischer Stein zählt (für beide Seiten).

Das Spielende: Es gibt drei Möglichkeiten das Spiel zu beenden.

* Der Verteidiger gewinnt, wenn der König eines der Eckfelder besetzt, der Angreifer, wenn dieses genau nicht passiert.
* Desweiteren hat jeweils derjenige Spieler verloren, der nicht mehr ziehen kann (Zugzwang!!).

Hat der Angreifer nur noch zwei Figuren, dann sollte er aufgeben, da er mit zwei Figuren nicht mehr den König schlagen kann, dieser aber auch alleine noch die rettenden Eckfelder erreichen kann.

Weitere Informationen rund um das Spiel findet ihr bei Stamm3

tafl

Viel Spass beim Nachspielen

Comments

Schlösschen

Für 2 oder mehr Spieler

Man benötigt 20 für die Schlösschen und dazu 5 Walnüsse pro Spieler.
Aus 4 Nüssen wir jeweils ein Häufchen gebildet, wobei das vierte auf den 3 unteren liegt. Stellt euch 2 Meter von den Häufchen entfernt auf. Jedes Kind muss nun durch werfen seiner Nüsse versuchen die Häufchen zu zerstreuen. Gewonnen hat dann jenes Kind, das die meisten Häufchen trifft.

Tipps:
Steigert den Abstand wenn ihr größer seid, oder es etwas schwerer sein soll.
Hochkant fllen die Türme schneller als flach gebaut.

Viel Spass beim Nachspielen.

Comments

Kullernüsse

Für 2 oder mehr Spieler

Jedes Kind bekommt zu Beginn 10 Walnüsse. Nun sucht man sich einen leichten Abhang und stellt sich auf. Jedes Kind lässt im Wechsel eine Nuss den Abhang herab kullern. Trifft eine Nuss eine Voherige, so nimmt das Kind beide Nüsse auf. Wer keine Nüsse mehr hat scheidet aus. Gewonnen hat das Kind das als letztes noch Nüsse hat.

Tipps:
-Wenn ihr eure Nüsse behalten wollt, so könnt ihr sie farblich gestalten.
-Kleine Hügel gestalten das Spiel etwas schwieriger.
-Grabt kleine Löcher als Ziele.

Viel Spass beim Nachspielen

Comments

Pouldre fine selbst gemacht

Zutaten:

15 g Ingwer, gemahlen
60 g Zimt
2 g Gewürznelken
2 g Kardamom (ganze Körner)
60 g brauner Zucker

Zubereitung:

Für die mittelalterliche Gewürzmischung, das Pouldre fine genannt, Ingwer, Zimt, Gewürznelken, Kardamom und Kandiszucker miteinander vermischen und fein mahlen, am besten im Mörser. Die Menge reicht eine ganze Weile und für viele Mittelaltergerichte aus. Dazu in einem dunklen, fest schließenden Glas aufbewahren, damit sich das Aroma erhält.

Comments (1)

« Previous entries Nächste Seite » Nächste Seite »