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Fussball – Ein Spiel aus alter Zeit

Fussball wurde bereits vor mehr als 3.000 Jahren im heutigen China gespielt. Damals bestand der Ball aus Tierhäuten die mit Federn oder Haaren gefüllt waren. Das Tor war ein Pfosten von 10 Metern Höhe. Man geht davon aus, das es damals militärischen Zwecken diente. Das Spiel nannte sich Tsu chu. Tor und Ball verkörperten dabei die Symbole für Harmonie, Yin und Yang.

Die Griechen und Römer spielten Episkyres bzw. Harpastum, das waren ihre Namen für das was wir heute Fussball nennen. Die spielten jedoch mehr mit den Händen.

Im Mittelalter spielte man auf den Strassen mit selbstgebauten Bällen aus Lederweinbeuteln, welche mit Kork oder ähnlichem gefüllt wurden. Es gab nur ein Tor.
König Edward III. wollte das Spiel im Jahr 1365 verbieten, da sich seine Armeen lieber mit dem Ball beschäftigten, als Bogenschießen oder Kämpfen zu trainieren.

Fußball – WM in Daten:

Die Meister

1930 – Uruguay siegte gegen Argentinien auf heimischem Boden

1934 – Heimsieg für Italien gegen die Tschechoslowakei

1938 – Italien gewann in Frankreich mit 4:2 gegen Ungarn

1950 – Die USA fegten in Brasilien die Engländer vom Platz

1954 – 3:2 war das Ergebnis das die Deutschen in der Schweiz gegen Ungarn einheimsen konnten

1958 – Den Schweden war kein Heimsieg gegönnt. 5:2 gewannen die Brasilianer das Finale.

1962 – Brasilien gewann in Chile verdient mit 3:1 gegen die Tschechoslowakei

1966 – In England

1970 – In Mexiko sorgte Alberto für den 4:1 Sieg den Brasilien gegen Italien holte

1974 – Ein legendärer Heimsieg für Deutschland gegen Holland

1978 – Argentinien erkämpfte sich einen 3:1 Sieg gegen Holland.

1982 – In Spanien siegte Italien mit 3:1 über Deutschland

1986 – Deutschland unterlag in Mexiko den Argentiniern

1990 – Ein weiterer Sieg für Deutschland. 1:0 war der Endstand gegen Argentinien in Italien

1994 – nach über 120 Spielminuten entschied in den USA Brasilien das Spiel mit 3:2 gegen Italien

1998 – In Frankreich war der Endstand 3:0 für Frankreich gegen Brasilien

2002 – Bei den Gastgebern Korea und Japan gewannen die Brasilianer wieder gegen die Deutschen

2006 – In deutschlands Hauptstadt entschied Italien das Finale gegen Frankreich für sich

2010 – Südafrika – Möge die beste Mannschaft siegen.

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Pouldre fine selbst gemacht

Zutaten:

15 g Ingwer, gemahlen
60 g Zimt
2 g Gewürznelken
2 g Kardamom (ganze Körner)
60 g brauner Zucker

Zubereitung:

Für die mittelalterliche Gewürzmischung, das Pouldre fine genannt, Ingwer, Zimt, Gewürznelken, Kardamom und Kandiszucker miteinander vermischen und fein mahlen, am besten im Mörser. Die Menge reicht eine ganze Weile und für viele Mittelaltergerichte aus. Dazu in einem dunklen, fest schließenden Glas aufbewahren, damit sich das Aroma erhält.

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Bundschuhe, Trippen und Co

Im Mittelalter war Schuh nicht gleich Schuh. Gerade die ärmere Bevölkerung war sehr erfinderisch wenn es darum ging ihr Reisemittel, nämlich die Füße zu schützen. Man band sich Holzstücke unter oder Leder um die Füße.
Die reicheren ließen sich Schuhe fertigen, Bundschuhe zum Beispiel, die den umgebundenen Ledern der Armen ähnlich waren, jedoch eine Sohle eingearbeitet hatten. Aber auch Schnabelschuhe waren sehr beliebt, ebenso Trippen, das sind Holzsohlen die unter das Schuhwerk gebunden wurden.

Wie man Schnabelschuhe selber fertigen kann, seht ihr hier.

Sieht ganz einfach aus, nicht wahr? Mit etwas Übung ist es das auch.
Natürlich sind dem Design keine Grenzen gesetzt. Man kann Teilbereiche seiner Schuhe einfärben und sie somit ganz individuell gestallten.

Das ist auch bei Trippen möglich, mit Brandmalereien verziert sehen sie sicher edel aus. Natürlich kann man auch Farben auftragen, sollte aber auf matte Farben zurückgreifen, dann wirkt es authentischer.

Wer sich gerne über die Geschichte des Schuhwerkes informieren möchte, kann auch folgende Sendung im Fernsehen im Auge halten:

Planet Wissen
„Schuhe – Leben auf Schritt und Tritt“
WDR – Donnerstag 08.04.2010 – 15 Uhr

Nundenn, viel Spass beim selber basteln 😉

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Backpulver – das weiße Wunder

Wer kennt das nicht? Eine Feier steht an und das weiße Hemd muss sauber sein.
Besuch kündigt sich an und das Bad sieht aus als hätte eine Horde Kinder darin getobt.
Es gibt viele kleine Katastrophen die man ganz einfach beseitigen kann.
Sei es der Kaffeefleck in Hemd und Bluse, oder seien es vergilbte Gartenmöbel. Selbst Kaffee- und Teekannen sind hier schnell gereinigt, mit Backpulver.

Flecken und vergilbte Flächen bekämpft man mit einem feuchten Schwamm und aufgetragenem Backpulver (farbechtheit an nicht sichtbaren Stellen testen).
Kannen, Vasen und ähnliches füllt man mit warmem Wasser und fügt Backpulver hinzu, etwa 1 Beutelchen auf 1 Liter, das ganze einziehen lassen, am besten über Nacht.

Übrigens ist dieser Trick schon so alt wie das Backpulver selbst, damals fand man durch Zufall heraus was Backpulver alles kann.
Backpulver wurde um 1850 von Eben Norton Horsford entdeckt/erfunden. Um 1968 wurde Backpulver vermehrt eingesetzt um eine Hungersnot in Ostpreussen zu unterbinden.
In den meisten Fällen besteht Backpulver aus Natron und Zitronensäure, man könnte ihn also in der heimischen Küche selbst herstellen. Der Aufwand lohnt bei den Kosten fürs fertige Produkt jedoch nicht.

Viel Erfolg beim Kampf gegen eure kleinen Unglücke.

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Willkommen liebe Leser/innen

Nachdem mich unsere Tochter vermehrt fragt, was mich so für das Mittelalter schwärmen lässt, sich aber nicht wirklich vieles finden lässt, habe ich mich entschlossen dieses Blog zu eröffnen.  Ich werde mich nach und nach vorarbeiten und versuchen jedes Thema aufzugreifen. Jeder von euch hat die Möglichkeit mir mit Hilfe eines Kommentares Ideen zu liefern, so seid auch ihr Teil dieses Blogs. Natürlich werde ich auch einen Bereich speziell für die jüngeren Leser einbinden. Leicht verständlich, denn nur dann macht das Lesen und Erleben auch Spass.
Die einzelnen Themen werden nach und nach auch erweitert, so das Neuerungen oder Neu-Entdecktes hinzugefügt wird. So kann es vorkommen das ein alter Artikel sich verändert.

Ich wünsche jung und alt viel Spass beim Schmökern und Nachmachen.

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